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INHALT von Bibel-Reflexion 5:
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R51: Reflexion zum Gleichnis vom Weinberg
Eines Tages, als Jesus in Jerusalem im Tempel war und lehrte, hat Jesus das Gleichnis vom Weinberg gepredigt. Leider er hat er nie erklärt,
was dieses Gleichnis bedeutet. Wenn man die Bibel liest, und dabei auf dieses Gleichnis stößt, tauchen
natürlich einige Fragen auf, zum Beispiel: „ Wer ist da gemeint, wer ist wer und welchen Sinn das ganze Gleichnis überhaupt.“Deshalb wollen wir, um diese Fragen zu beantworten, uns dieses Gleichnis etwas näher ansehen. Über Gleichnisse im Allgemeinen, hat Jesus eines Tages zu seinen Jünger gesagt, dass der Sinn der Gleichnisse verschlüsselt sei und es nur seinen Jüngern gegeben ist den Sinn seiner Gleichnisse zu verstehen. Mark.4/11:“Als sie wieder alleine waren ( die Jünger und Jesus) fragten sie ihn nach dem Sinn des Gleichnisses. Da antwortete er ihnen:“ Euch ist es gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu
erkennen, den Außenstehenden wird alles nur durch Gleichnisse zuteil, damit sie immerfort sehen und doch nicht wahrnehmen, und immerfort hören und doch kein Verständnis haben, auf dass sie sich nicht bekehren und
ihnen nicht Vergebung zuteil werde.“
Da Jesus dieses Gleichnis nie erläutert hat, ist es an der Zeit, das seine Jünger und Nachfolger dieses Gleichnis erklären und die Fragen
beantworten. Dazu werden wir in der Bibel lesen, suchen und durch Reflexion des gelesenen Textes, Verständnis für dieses Gleichnis finden.
Die Vorgeschichte zum Gleichnis vom Weinberg
Das Gleichnis vom Weinberg, findet man in der Bibel bei Markus 12/1, aber wenn wir es verstehen wollen müssen wir mit der Vorgeschichte in
Mark.11 /27 beginnen, dort wo die Hohenpriester, und Schriftgelehrten Jesus im Tempel in Jerusalem zur Rede stellten:
Sie ( Jesus und die Jünger) kamen dann wieder nach
Jerusalem und als er dort im Tempel umherging, traten die Hohenpriester, Schriftgelehrten und Ältesten an ihn heran und fragten ihn auf Grund welcher Vollmacht, trittst du hier in solcher Weise auf?
Wer hat dir diese Vollmacht dazu gegeben, hier so aufzutreten? Da antwortete Jesus ihnen: „ Ich will euch eine einzige Frage vorlegen, beantwortet sie mir, dann will ich euch sagen, auf Grund welcher Vollmacht ich
hier so auftrete: „ Stammt die Taufe des Johannes, vom Himmel, oder vom Menschen? Gebt mir eine Antwort“. Da überlegten sie miteinander folgendermaßen? Sagen wir vom Himmel, so wird er einwenden, warum haben wir ihm
keinen Glauben geschenkt. Sollten wir dagegen sagen, vom Menschen, da fürchteten sich vor dem Volk, denn alle glaubten von Johannes, das er wirklich ein Prophet gewesen sei. So gaben sie denn Jesus zur Antwort: „Wir
wissen es nicht,“ da antwortete Jesus ihnen: „Dann sage ich euch auch nicht, auf Grund welcher Vollmacht ich hier so auftrete.“
Wie diese Bibelstelle aussagt, hat Jesus im Tempel mit Vollmacht, also mit Autorität, gelehrt. Da Jesus nie bei einem Hohenpriester studiert
und auch keine Rabbischule besucht hat, waren die Lehrer im Tempel verärgert und haben ihn zur Rede gestellt, denn für die Hohenpriester war Jesus ein blutiger Laie, der sich unterstand im Tempel mit Autorität zu
lehren. Aber Jesus, der seine Weisheit durch den Heiligen Geist erhalten hatte, lies sich nicht in die Ecke drängen, sondern schmetterte die Fragerei durch eine weise Gegenfrage über die Taufe des Johannes, ab.
Anstatt, das er ihnen Antwort gab,
sagte er ein Gleichnis, eben das Gleichnis vom Weinberg, das wir nun untersuchen wollen. Dieses Gleichnis war eigentlich die Antwort auf die Frage der Hohenpriester und Schriftgelehrten nach seiner Vollmacht. Allerdings, wie wir schon in Mark.4/11 gesehen haben, konnten die Frager das Gleichnis von Jesus nicht verstehen, sie wussten also trotz des Gleichnisses nicht, woher Jesus seine Vollmacht hatte. Es geht also im Gleichnis des Weinberges um die Frage woher Jesus seine Vollmacht hatte.Das Gleichnis vom Weinberg: Mark.12/1:
„Jesus begann dann in Gleichnissen zu Ihnen zu reden: “Ein Mann legte einen Weinberg an, umgab ihn mit
einem Zaun, grub eine Kelter darin, baute einen Wachturm, verpachtete ihn an einen Weingärtner, und ging außer Landes. Zu rechten Zeit, sandte er dann einen
Knecht zu den Weingärtnern um seinen Teil der Früchte des Weinberges in Empfang zu nehmen. Die aber ergriffen den Knecht misshandelten ihn und schickten ihn mit leeren Händen zurück. Da sandte er nochmals einen Knecht zu ihnen. Auch diesen beschimpften sie und zerschlugen ihn den Kopf. Er sandte noch einen anderen, den sie töteten und noch viele andere sandte er, die sie alle misshandelten und töteten. Nun hatte er noch einen einzigen, seinen geliebten Sohn, den sandte er zuletzt auch noch zu ihnen, weil er dachte, sie werden sich doch vor meinem Sohn scheuen. Jene Weingärtner aber sagten zueinander:“ Dieser ist der Erbe, komm wir wollen ihn töten, dann wird das Erbgut uns gehören.“ So ergriffen sie ihn denn, schlugen ihn tot und warfen ihn vor den Weinberg hinaus. Was wird nun der Herr des Weinberges tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und wird den Weinberg an andere vergeben. Habt ihr nicht dieses Schriftwort gelesen:“ Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Durch den Herrn ist das geworden, und er ist ein Wunder in unseren Augen.“ Da hätten sie Ihn am liebsten festgenommen. ( Die Pharisäer und Schriftgelehrten.)
Es ist hier die Rede von einem Mann, der einen Weinberg besaß, ihn anlegte und dann verpachtete. (Auf diese Weise unterstrichen.) Da
es ich bei einem Gleichnis immer um geistige, biblische und göttliche Dinge handelt, müssen wir in der Bibel suchen was es mit einem Weinbergsbesitzer und einem Weinberg auf sich hat, und was diese bedeuten.Jesus
sagte eines Tages zu seinen Jüngern in Johannes 15/1: „ Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe, die keine Frucht bringt, die entfernt er....“Wir sehen also der biblische
Weingärtner ist Gott unser Vater im Himmel. Nun suchen wir noch, was es mit einem biblischen Weinberg auf sich hat, und finden im alten Testament einen Vergleich in der das Volk Gottes als Gottes Weinberg bezeichnet
wird: Jesaja 5/7:
„ Lasst mich doch einmal von meinem Herzensfreund singen, nämlich das Lied meines Freundes von seinem Weinberg.
Einen Weinberg hatte mein Herzensfreund, auf einer fruchtbaren Anhöhe, er grub ihn um, säuberte ihn von Steinen, und bepflanzte ihn mit Edelreben. Er baute einen Turm mitten in ihn und hieb auch gleich eine
Kelterkufe in ihm aus und wartete dann das er Trauben hervorbrächte, doch er brachte nur Herblinge hervor. Und nun ihr Bewohner Jerusalems und ihr Männer von Juda, gebt doch ein Urteil ab in der Streitsache zwischen
mir und meinem Weinberg. Was hätte man noch mehr für seinen Weinberg tun können, das ich nicht an ihm getan hätte während er nur Herblinge hervorgebracht hat. So will ich euch nun kundtun, was ich mit meinem
Weinberg machen will: Die Umzäunung, will ich von ihm wegnehmem, damit er abgefressen wird, und seine Mauer niederreissen, damit er zertreten wird, ich will ihn ganz wüst werden lassen, er soll nicht mehr
beschnitten und nicht mehr gehackt werden, sondern Dornen und Disteln sollen in ihm aufschiessen und den Wolken, will ich gebieten, keinen Regen mehr auf ihn fallen zu lassen. Denn der Weinberg des Herrn der
Heerscharen ist das Haus Israel, denn die Männer von Juda sind die Pflanzung, an denen sein Herz hängt. Er wartete auf Rechtspflege und siehe da --- Blutvergießen, auf Gerechtigkeit und siehe da Wehgeschrei.“
Wir sehen hier, das Gott ziemlich auf sein Volk in Jerusalem schimpft, weil sie keine Früchte (Verhaltensweisen und Taten) hervorbringen,
sondern wie ein schlechter Weinberg, nur Dornen und Disteln.
Fassen wir die Erkenntnisse aus den letzten Bibelstellen zusammen:
- Gott unser Vater im Himmel ist der Weingärtner.
- Das Volk in Jerusalem, der alte Bund, ist der Weinberg.
- Gott der Vater im Himmel hat eine Streitsache mit seinem Weinberg.
Damit haben wir die Grundlage zur Beantwortung der Fragen um das Gleichnis mit dem Weinberg gefunden und kehren zurück zum Text
des Gleichnisses in Mark:12/1. Wir lesen dort, dass der Weinbergbesitzer seinen Weinberg an Weingärtner verpachtet hat. In einem Weinberg, sind die Weingärtner diejenigen, die im Weinberg arbeiten, die den Boden aufbereiten die Weinstöcke pflegen und Trauben ernten. In Gottes Weinberg sind die Weingärtner diejenigen die dem Volk Gottes helfen die Früchte und Verhaltensweisen zu bringen, die der Weinbergsbesitzer, nämlich Gott, von seinem Volk sehen will. In Gottes Weinberg, sind die Weingärtner also Lehrer und Priester der göttlichen Dinge.Von den Lehrern und Priestern im alten Bund war Gott gar nicht begeistert, sondern er schrieb von ihnen in Maleachi 2/1:“ Und nun Priester, geht über euch mein Beschluss:Wenn Ihr nicht gehorchen wollt, und ihr es euch nicht von Herzen angelegen sein lasst, meinem Namen die Ehre zu geben, so spricht Gott der
Heerscharen. So schleudere ich den Fluch gegen euch........“
Halten wir also bezüglich des Gleichnisses vom Weinberg fest:
- Die Weingärtner, die diesen Weinberg gepachtet haben sind die Priester und Lehrer des alten Bundes, also gerade diejenigen, die Jesus bezüglich seiner
Vollmacht im Tempel, zur Rede stellten
Nach dieser Erkenntnis, kehren wir zum Gleichnis in Mark:12/1 zurück und lesen dort, das die Weingärtner alle Knechte, die der
Weinbergsbesitzer sandte, um seinen Ertrag und seine Früchte abzuholen, geschlagen und getötet haben. Die Frage ist nun, wen haben die Weingärtner des Weinberges, die Lehrer und Priester, geschlagen und getötet?
Wir finden die Antwort in Matth.1/37: „ Jerusalem Jerusalem, das du die Propheten tötest und die zu dir gesandt sind steinigst.....“
Und in Römer 11 / 3 und 1 Könige 19/10: “ Oder wisst Ihr nicht, was die Schrift von Elia sagte, als er vor
Gott mit der Klage auftritt: „Herr, deine Propheten haben sie getötet und deine Altäre niedergerissen ich bin allein übriggeblieben und nun trachten sie mir nach dem Leben......“
Wir haben im Gleichnis erkannt:
- Die Knechte die Gott gesandt hatte, also diejenigen, welche die Weingärtner erschlagen haben, sind die Propheten Gottes.
Nachdem die bösen Weingärtner alle Knechte des Weinbergsbesitzers erschlagen hatten, sandte Gott seinen Sohn, in der Hoffnung, auf diesen
würden sie endlich hören. Da der Weinbergsbesitzer Gott der Vater ist, muss logischerweise der gesandte Sohn, Gottes
Sohn Jesus Christus sein. Mark1/1:“ Heilsbotschaft von
Jesus Christus dem Sohn Gottes, hat folgenden Anfang.....“ Und den Sohn Gottes, haben die Weinbergsbesitzer gekreuzigt. Matth.27/22: „Da richtete der Statthalter nochmals die Frage an das Volk: „ Was soll ich mit Jesus machen, den man den Messias nennt?“ Sie riefen alle: „ An das Kreuz mit ihm...“
Nun kommt das schreckliche Ende des Gleichnisses indem der Weinbergsbesitzer die bösen Weingärtner umbringen und den Weinberg an anderen
übergeben wird, nämlich an seinen Sohn, darum heißt es auch zuletzt:“ Habt Ihr nicht dieses Schriftwort gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.
Durch den Herrn ist das geworden, und er ist ein Wunder in unseren Augen.“
Gott hat diese Bibelstelle wahr gemacht, er hat den alten Bund beendet, und lies es zu, das der Tempel in Jerusalem zerstört wurde. Gott hat
den Weinberg an seien Sohn Jesus Christus übergeben und einen Neuen Bund, einen neuen Weinberg, angefangen.
Fassen wir die Erkenntnisse bezüglich des Gleichnisses vom Weinberg zusammen:
- Gott unser Vater im Himmel ist der Weingärtner.
- Das Volk Israel, der alte Bund, ist der Anfang von Gottes Weinberg.
- Gott der Vater im Himmel hatte eine Streitsache mit seinem Weinberg.
- Die Weingärtner die den Weinberg gepachtet haben sind die Priester und Lehrer des alten Bundes, also auch die, die Jesus im Tempel, bezüglich seiner
Vollmacht, zur Rede stellten.
- Die Knechte die der Weinbergsbesitzer schickte, sind alle Propheten, die Gott im Laufe der Geschichte, nach Jerusalem gesandt hat.
- Die Vollmacht, mit der Jesus im Tempel lehrte, hatte er von seinem Vater dem Weinbergsbesitzer erhalten, der ihn gesandt hat.
- Die bösen Weingärtner, die Schriftgelehrten, haben schließlich auch den Sohn des Weingärtners, Jesus, getötet.
- Gott hat den Weinberg geändert in einen Neuen Bund und diesen an Jesus Christus übergeben.
- Dadurch, ist Jesus Christus, der Eckstein, den die Bauleute verworfen, ( Getötet) haben.
- Das weltliche Jerusalem ist heute Teil des Weinberges Gottes, des himmlischen Jerusalems, das Judenchristen und Heidenchristen umfasst.
Eines Tages, sagte Jesus vom Neuen Bund, das er der Weinstock sei und wir die Reben, die Früchte des
Weinberges unseres Vaters im Himmel.
S.L. 15.2.09
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R54:
Reflexion über biblisch “weiße Kleider”
Wenn Jesus Christus in der Bibel seine Nachfolger direkt anspricht, so erwähnt er häufig die
Bezeichnung: "Weiße Kleider". Zum Beispiel lies er der Kirchengemeinde in Laodicea Folgendes schreiben: Offenbarung 3/18: "So rate ich dir, kaufe dir Gold von mir und weiße Kleider,
damit du sie anziehst und man die Schande deiner Blöße nicht sehe." Was meint Jesus mit den "weißen Kleidern", die man sich kaufen soll? Sollen wir weiße Anzüge tragen? Bestimmt nicht, denn Jesus ist Gott und Gott ist Geist und er spricht von göttlichen und geistigen Dingen. Über diese göttlichen und geistigen Dinge, gibt uns die Bibel Auskunft. Deshalb, suchen wir nach einer biblischen Erklärung, was "Kleider" und insbesondere, was "weiße Kleider" bedeuten. Schauen wir uns deshalb eine Vision des Johannes an, die er in dem Buch der Offenbarung niedergeschrieben hat. Johannes, sah im Himmel vor dem Throne Gottes, eine große Anzahl von "Menschen", die Gott lobten, Offenbarung 7/9 : "Danach, hatte ich ein Gesicht:" Siehe ich sah eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Völkerschaften, Sprachen und Nationen, die
standen vor dem Thron und vor dem Lamm, mit weißen Gewändern angetan und mit Palmzweigen in den Händen, und sie riefen mit lauter Stimme, die Rettung steht bei unserem Gott, der auf dem Throne sitzt und dem Lamm. Und alle Engel standen rings um den Thron und um die vier Ältesten und die vier Lebewesen herum und warfen sich vor dem Throne nieder und betete Gott an und riefen : „ Amen! Lobpreis, und Herrlichkeit, Weisheit und Danksagung, Ehre Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit! Amen“. Da nahm einer von den weiß gekleideten das Wort und sagte zu mir, wer sind diese weiß gekleideten und woher sind sie gekommen? Ich erwiderte ihm, mein Herr, du weißt es. Da sagte er zu mir : „ Das sind die, die aus der großen Trübsal gekommen sind und ihre Kleider gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht haben...."
Da Johannes in dieser Vision den
Thron Gottes im Himmel sah, kann es sich bei der großen Schar nicht um Menschen aus Fleisch und Blut gehandelt haben. Da aber die Auferstehung der Toten, wie der weitere Verlauf der Offenbarung zeigt, noch nicht stattgefunden hat, kann es sich nur um die Seelen der Märtyrer handeln, die vor dem Thron Gottes standen und mit geistig weißen Kleidern bekleidet waren.
Wir finden deshalb in dem vorliegenden Text der Offenbarung folgende Erkenntnis :
- Weiße Kleider bewahren vor der Schande durch Sünde.
- Die Kleider, von denen Jesus spricht, sind geistig, seelischer Natur.
- Seelische Kleider können durch Waschen im Blute von Jesus, weiß gemacht werden.
- Seelische Kleider sind nicht von Hause aus weiß.
Wir finden in der Bibel auch Texte, in denen von schmutzigen Kleidern die Rede ist. Zum Beispiel in Jesaia 64/5, wo Jesaia von Gott spricht :" Doch
du kommst dem entgegen, der Freude daran hat, Gerechtigkeit zu üben, denen, die auf deinen Wegen deiner gedenken. Doch ach du bist in Zorn geraten, denn wir haben gesündigt und durch unsere Untreue allzeit und
unserem Abfall. So sind wir den allesamt dem Unreinen gleich geworden und alle unser Gerechtigkeitsbeweise, sind wie ein besudeltes Gewand. “
Ähnliches findet man beim Propheten Maleachi in 2/16: "Ich hasse Ehescheidungen, so spricht Gott der Herr Israels, ebenso, wenn jemand sein Gewand mit Gewalttat bedeckt.”
Man sieht also:
- Gewalttätiges Verhalten und Ehebruch beschmutzt die Kleider unser Seelen.
- Sünde in jeder Form das heißt die Übertretung der zehn Gebote, beschmutzt die Kleider unserer Seelen.
- Biblisch "Weiße Kleider " sind die Seelenkleider sündenfreier Menschen.
Doch wer von uns ist sündenfrei? Sagte Jesus nicht :" Wer ohne Sünde ist, der, werfe den ersten Stein...."?
Schauen wir mal, wie es dem Hohenpriester Josua vom alten Bund , der auch seine Fehler gemacht
hatte, erging:
Sacharia 3/1:"
Hierauf, lies der Herr mich den Hohenpriester Josua schauen, wie er vor dem Engel des Herrn stand und der Satan sich zu seiner Rechten stellte, um ihn anzuklagen. Da sagte der Engel des Herrn zu Satan:" Der Herr wolle dich schelten und dich zur Ruhe verweisen, ja der Herr, der sich Jerusalem erwählt hat, möge dir Schweigen gebieten. Ist dieser Mann nicht ein aus dem Feuer herausgerissenes Brandscheid? Josua aber war mit unsauberen Gewändern bekleidet,
während er vor dem Engel stand. Der nahm nun das Wort, und gab dem vor ihm stehenden Dienern die Weisung: „ Zieht ihm die schmutzigen Kleider aus". Zu ihm aber sagte er: “ Siehe ich habe deine Verschuldung
von dir genommen und lasse dir Prachtgewänder anlegen....."
Hier lernen wir:
- Schmutzige Kleider entstehen durch Verschuldung vor Gott.
- Gott kann uns unsere Schuld erlassen und weiße Kleider geben.
Blicken wir zurück zu Offenbarung.7/9, so lernen wir dort, das diese Märtyrer ihre Kleider im Blute
des Lammes weiß gemacht hatten. Klar, das Lamm von dem hier die Rede ist, ist Jesus Christus, der uns das Mustergebet gegeben hat, in dem es heißt :" Unser Vater im Himmel ........, vergib uns unsere Schuld, so wie wir vergeben unseren Schuldnern.........."
Die Erkenntnis ist :
- Jesus hat durch seinen Tod und sein vergossenes Blut, alle Sünden auf sich genommen.
- Der Vater im Himmel vergibt uns deshalb gerne unsere Schuld.
- Der Vater im Himmel gibt uns ein weißes Kleid.
- Bedingung dafür ist, denen zu vergeben, die bei uns schuldig geworden sind.
Wenn unser Glaube auf dieser Erkenntnis basiert, fragt man sich, wie viel Sünde uns vergeben wird und ob da nicht noch ein Haken bei der Sache ist. Darf jemand fortlaufend sündigen, Gottes Gebote übertreten
und es wird ihm immer wieder vergeben? Die Antwort finden wir in Offenbarung 16/15 :"
Seht ich komme, wie ein Dieb, selig ist, wer da wacht und seine Kleider bereit hält, damit er nicht nackt einherzugehen braucht und man seine Schande sehe."
Wir sehen hier, das wir keinesfalls bewusst fortlaufend sündigen können. Jesus kann im Geist kommen
und uns prüfen, wie ernst uns das Halten seiner Gebote ist. Ja noch viel ernster, Gott erwartet von seinen Nachfolgern einen ernsthaften Kampf um seine Gebote zu halten, so wie es im Hebräerbrief beschrieben ist :
Hebräer12/4 : " Denn bis jetzt, habt ihr im Kampf wider die Sünde noch nicht bis aufs Blut widerstand geleistet, und habt das Mahnwort vergessen,
das er zu seinen Söhnen spricht :" Mein Sohn, achte die Züchtigung des Herrn nicht gering und verzage, nicht wenn du von Ihm zurechtgewiesen wirst. Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, er geißelt jeden
Sohn, den er als den Seinigen annimmt."
Mit diesen zwei Bibelstellen, haben wir ein Problem mit der Bibel, den Jesus, der unsere Schuld
vergibt, prüft uns gleichzeitig, ob wir seine Gebote halten!
Wir sehen hier, das Sündenvergebung und damit weiße Kleider nur der erhält, der einen konsequenten
Kampf gegen Verschuldungen führt:
- Weiße Kleider und Schuldenvergebung, erhält nur, wer in der Regel die Sünde bekämpft.
- Wenn wir aber durch dumme Umstände und Schwachheit seine Gebote übertreten haben, vergibt uns Jesus unsere Schuld.
- Die Sünden-Vergebung von Jesus ist kein Freibrief für regelmäßiges gottloses Verhalten.
Unter diesen Bedingungen, wird die Aussage von Jesus, die er in Offenbarung 22/14 gemacht plötzlich
verständlich, denn Jesus sagte dort: "Selig sind die, die ihre Kleider waschen, dass sie ein Anrecht auf den Baum des Lebens haben und
durch die Tore in die Stadt eingehen."
Das bedeutet konsequenterweise, dass man die weißen Seelen Kleider, die man von Gott erhalten hat, durch geistiges Waschen weiß halten muss.
- Seelisches ( geistiges) Waschen erfolgt durch : Geistiges >>> Schütteln - Ruppeln - Ziehen - Bürsten -Winden, im geistigen Wasser.
Aber, was ist geistig seelisches Wasch-Wasser? Die Bibel weiß es, denn Jesus sagte eines Tages zu
seinen Jüngern :“ Wer will, der trinke Wasser des Lebens umsonst „ und er meinte damit den heiligen Geist, den Gott umsonst denen gibt, die seine Gebote halten. Offenbarung 22/17: „ Und der Geist und die Braut sagen :“ Komm“, und wer es hört, der sage:“ Komm“ und wen da düstet, der komme! Wer verlangen trägt, der empfange Wasser des Lebens umsonst.“
uuuuuuu
Ende . S.L. 8. 09.
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R55: Die „„ Mauer von Jericho “ einreißen.
Die Mauer von Jericho im neuen Bund.
Der Apostel Paulus schreibt in 2.Korinther 1/4, das wir, die getauften Nachfolger von Jesus, der göttlichen Natur teilhaftig werden: „ Durch sie (die göttliche Kraft), hat er uns die kostbaren und überaus wichtigen Verheißungen geschenkt, damit ihr durch diese dem in der Welt, infolge der Sinnenlust herrschenden Verderben
entrinnt und teilhaftig werdet der göttlichen Natur.“
Wir sehen hier, das wir Menschen die normale menschliche Natur besitzen, aber durch den heiligen Geist, mit der göttlichen Natur
ausgestattet werden. Mit der alten menschlichen Natur, brachten wir manchmal böse und unsaubere Dinge zustande, die in Galater 5/19 beschrieben sind: :“ Unzucht, Unsittlichkeit,
Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Feindseligkeit, Zank, Eifersucht.....“
Mit der neuen göttlichen Natur, lernt man, zu denken, wie Gott denkt, das heißt die Früchte des Geistes hervorzubringen und danach zu leben.
Galater 5/22 :“ Die Früchte des Geistes besteht in Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Beständigkeit....“
Das ist doch wunderbar, wir sind, eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, alles ist neu geworden. Ja denkste! Die
Praxis des täglichen Lebens, zeigt, dass diese Annahme nicht stimmt! Die Früchte des Geistes müssen mit Beharrlichkeit in einem zähen Bemühen hervorgebracht werden. Jesus beschrieb dies in dem Gleichnis vom Sämann so, Lukas 8/15 : “.... Der Samen aber, der auf den guten Boden fiel, das sind die, die mit Beharrlichkeit Frucht bringen.“
Im Gegensatz dazu, bringen wir immer noch Früchte des Fleisches hervor, der alte Mensch ist nicht vergangen, der alte Michel lebt noch. Der
Galaterbrief beschreibt dies so, Galater 5/17: “ Den das Fleisch widerstrebt mit seinem Begehren dem Geist, ebenso der Geist dem Fleisch, denn diese liegen im Streit miteinander, so das ihr
nicht tun könnt, was ihr eigentlich wollt.“
Das heißt auf gut deutsch, in uns tobt ein ständiger Streit, ja sogar ein Krieg zwischen der neuen göttlichen Natur und der alten
menschlichen Natur. Dieser Streit ist ein Streit, zwischen der Liebe und der Sünde, im Endeffekt ist es ein Streit zwischen Gott und dem Teufel. 1 Johannes 3/8 zeigt uns, wo unsere alte Natur herstammt:“ Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel.....“ Gott hat uns aufgefordert, in diesem Streit der in uns herrscht Stellung zu beziehen, unser Verstand, muss auf der Seite Gottes im Glauben kämpfen, ringen und beten. Im Hebräerbrief 10/38 ist dieser Kampf folgendermaßen beschrieben: „ Mein Gerechter aber wird infolge seines Glauben das Leben haben, und wenn er kleinmütig zurückweicht, hat mein Herz keinen Wohlgefallen an ihm, wir aber haben nichts mit dem Kleinmut zu tun,
das zum Verderben führt, sondern mit dem Glaube, der das Leben gewinnt.“
Der Apostel Paulus hat diesen Kampf präziser beschrieben. 2 Korinther 10/4: “ Denn die Waffen, mit denen wir
kämpfen, sind nicht fleischlicher Art, sondern starke Gotteswaffen, zur Zerstörung von Bollwerken, wir zerstören mit ihnen klug ausgedachte Anschläge, und jede hohe Burg, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt.“
Er beschreibt hier, das die Dinge, die uns zur Sünde und zu Fall bringen sollen, aufgebaut sind, wie ein Bollwerk. Ein Bollwerk mit starken
Mauern, die unsere Seele,
bindet und zwingt Falsches zu tun. Diese Bollwerke aus Feindschaft, aus Unliebe, Zweifel und aus Selbstsucht, müssen wir einreißen, und unsere Seele aus diesem Gefängnis befreien. Unser Verstand ist ohne Gottes Hilfe machtlos gegen die seelisch unterbewussten Vorgänge. Jedoch mit dem heiligen Geist und dem Wort Gottes, haben wir Zugriff auf den unterbewussten seelischen Bereich unseres Wesens. Hebräerbrief 4/12 : “ Denn lebendig ist das Wort Gottes und wirkungskräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, es dringt hindurch, sodas es Seele und Geist, Gelenke und
Mark scheidet.“
Das feindliche Bollwerk, das der Widersacher in uns installiert, müssen wir schleifen, und die geistigen Mauern einreißen. Dieses Bollwerk,
ist unser Jericho das den Zugang ins versprochene Land (Reich Gottes) verhindert.
Vom historischen Jericho lernen.
Die verdorbene Stadt Jericho war für das Gottesvolk Israel des alten Bundes das Hindernis auf dem Weg ins versprochene Land und sie haben es
damals mit Gottes Hilfe geschafft, dieses Bollwerk zu Fall zu bringen. Wir können von dieser Geschichte lernen, wenn wir die Vorgänge von damals ins Geistige übertragen. Denn wir sind das geistige Israel Gottes,
Galater 6/15 : „ Denn weder auf die Beschneidung, noch auf dass Nichtbeschnitten sein kommt es an, sondern auf eine neue Schöpfung, und alle die nach dieser
Richtschnur wandeln werden, über die komme Friede und Erbarmen, nämlich über das Israel Gottes.“
Das Israel Gottes, das sind die getauften und gezeugten Nachfolger Jesu. Die Israeliten von damals waren
in der Regel physische Menschen und ihr Kampf um Jericho war irdisch. 1. Korinther 10/18: “ Seht euch das irdische Israel an.....“ Dieser Aufforderung wollen wir nun folgen, dem Kampf des irdischen Israels um Jericho betrachten um daraus zu lernen, wie wir unser Jericho schleifen können.
Nachdem das physische Volk Israel mit seinen 12 Stämmen unter Moses Führung und Gottes Leitung aus Ägypten ausgezogen war, standen sie
nach 40 Jahren Wüstenwanderung, an den Grenzen des verheißenen Landes. Da sagte Gott zu Mose, dass dieses Land ihnen zwar verheißen ist und gegeben wird, aber nicht umsonst, Israel musste um sein Erbe kämpfen.
Der Herr gebot dem Mose nämlich Folgendes 3 Mose 20/22:“ So beachtet denn alle meine Satzungen und alle meine Gebote, und tut nach ihnen, dass euch das Land nicht ausspeie, in das ich euch
bringen will, damit Ihr darin wohnt. Ihr dürft also nicht nach den Satzungen der Völkerschaften wandeln, die ich vor euch vertreiben werde, denn
alle diese Sünden haben sie verübt, so das sie mir zum Ekel geworden sind. Euch aber habe ich verheißen, Ihr sollt ihr Land in Besitz nehmen, und ich will es
euch zu Eigen geben ( Erbe) ..... “
Wir lernen hier vom irdischen Israel :
- Die Ureinwohner des verheißenen Landes waren durch Sünde Gott zum Ekel geworden.
- Israel war war das Land als physisches Erbe des alten Bundes, als Abrahams Nachkommen verheißen.
- Trotz Erbe musste Israel das Land durch Krieg erobern.
- Israel sollte die verdorbenen Völker radikal ausrotten.
- Abraham und seine Nachkommen Isaak und Jakob, waren die Erben der irdischen Verheißung. ( Juda und die verlorenen Stämme)
Nun übertragen wir diese Erkenntnisse ins Geistige des neuen Bundes und finden das Jesus Christus und seine Nachfolger adäquat die geistigen
Erben Abrahams sind: Galater 3/15 :“ Liebe Brüder, ich will euch an menschliche Verhältnisse erinnern: Auch die letztwillige Verfügung eines Menschen, die
rechtskräftig geworden ist, kann doch niemand umstoßen oder mit Zusätzen versehen. Nun sind aber die göttlichen Verheißungen dem Abraham und seinem Samen zugesprochen worden. Es heißt dort nicht, und den Samen in der Mehrzahl, als wären es mehrere, sondern im Bezug auf einem Einzigen und das ist Christus.“
Kolosser 3/23 : “Alles, was ihr zu tun habt, das leistet mit willigem Herzen, als gälte es dem Herrn und nicht dem
Menschen. Ihr wisst ja, dass ihr vom Herrn das himmlische Erbe als Lohn empfangen werdet.“
1.Petrus 1/4: “ Gelobt sei Gott der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wieder geboren hat, durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einer lebendigen Hoffnung, zu einem unvergänglichem, unbeflecktem und unverwelklichem Erbe....“
Wir sehen hier, das wir genau wie Israel durch Abraham ein Erbe empfangen nämlich über dem Haupterben Jesus.
Nun zurück zum irdischen Israel und wie es damals war. 5.Mose 20/10 erinnert uns daran, dass das irdische Israel seinen Eroberungsfeldzug
mit aller konsequenten Härte zu führen hatte.
5.Mose 20/10: “ Wenn du gegen eine Stadt heranziehst, um sie zu belagern, so sollst du zu einem friedlichen
Abkommen auffordern. Antwortet sie dir dann in friedfertiger Weise, und öffnet sie dir freiwillig die Tore, so sollst du die ganze Bevölkerung die sich darin befindet fronpflichtig und dienstbar machen. Will sie
aber auf dein friedliches Abkommen nicht eingehen, sondern Krieg mit dir führen, so sollst du sie belagern, und wenn der Herr dein Gott sie in deine Gewalt gibt, so sollst du alle männlichen Personen mit der Schärfe
des Schwertes niederhauen. Jedoch die Weiber, die Kinder und alles Vieh, und was sonst in der Stadt ist, sollt du für dich als geraubtes Gut hinnehmen und über das bei deinen Feinden erbeutete, das der Herr dein
Gott dir gegeben hat, frei verfügen. So sollst du es mit allen Städten halten, die in sehr weiter Entfernung von dir liegen und nicht zu den Städten der hiesigen Völkerschaften gehören.
2016 : Dagegen von den Städten der hiesigen VÖLKER, die der Herr dein Gott dir zu Eigen gibt, darfst du nichts
was Odem hat am Leben lassen, sondern musst den Bann unerbittlich an ihnen Vollstrecken, an den Amoriter, Kannanäeren, Hethitern und Pheresittern , Hewissitern und Jebusittern, wie der Herr dein Gott dir geboten hat....“
Diesen Bibeltext sollten wir im Gedächtnis behalten, wenn wir nun die Eroberung Jerichos betrachten. Israel war keine besonders große
Kriegsnation, sie waren eher schwach und von der langen Wüstenwanderung ausgemergelt. Es war damals wie heute, wo Jesus von uns sagte: Matthäus 9/13: „ Ich bin nicht gekommen Starke zu berufen, sondern Schwache.“ Darum
hat Gott für Israel einen Kriegsplan ausgedacht um Jericho zu schleifen: Josua 6/1: “ Jericho aber hatte seine Tore geschlossen und blieb den Israeliten gegenüber verriegelt, sodass niemand
aus und eingehen konnte. Da sagte der Herr zu Josua: “ Hiermit gebe ich Jericho und seinen König, samt den streitbaren Männern in deine Gewalt. So zieht denn um die Stadt herum, alle Kriegsleute, alle Kriegsleute, einmal rings um die Stadt her, so sollst du sechs Tage lang tun, dabei sollen sieben Priester sieben Lärmposaunen vor der Lade hertragen. Am siebten Tage aber, sollt ihr sieben Mal um die Stadt herumziehen und die Priester sollen dabei in die Posaunen blasen. Wenn man dann ein Zeichen mit dem Lärmhorn gibt, so soll das gesamte Volk, sobald ihr denn Posaunenschall hört, ein lautes Kriegsgeschrei erheben, dann wird die Stadtmauer von selbst in sich zusammenstürzen, und das Volk soll sie ersteigen, ein jeder, wo er gerade steht.“
Es war ein raffinierter von Gott erdachter Kriegsplan, denn Israel hatte als Wandervolk keinerlei Leitern, Rammböcke usw. um die Mauer
Jerichos einzureißen. Israel hat die Anweisungen Gottes konsequent eingehalten, Gott geglaubt und die Mauer stützte ein:
Josua 6/15 :“ Am siebten Tage aber machten sie sich auf, beim Aufgang der Morgenröte und zogen in derselben Weise siebenmal um die Stadt herum, nur an diesem Tage umzogen
sie die Stadt siebenmal. Beim siebten Umzug aber, als die Priester in die Posaune gestoßen hatten, rief Josua dem Volk zu: “ Erhebt das Kriegsgeschrei, denn Gott hat die Stadt in eure Gewalt gegeben! Aber die Stadt
mit allem was darin ist, soll dem Bann für den Herrn geweiht sein. Nur die Dirne Rahab, soll am Leben bleiben, sie nebst allen, die sich in ihrem Hause befinden, denn, sie hat die Kundschafter versteckt, die wir
ausgesandt haben. Nehmt euch aber vor dem gebannten Gut in acht, damit ihr nicht, obwohl es dem Bann verfallen ist, euch etwas davon aneignet und dadurch das Lager der Israeliten dem Bannfluch überliefert, und es
ins Unglück stürzt. Alles Silber und Gold, neben den kupfernen und eisernen Geräten, sollen dem Herrn geheiligt sein und in den Schatz des Herrn kommen.....“
Israel musste im Kampf tun, was es mit seinen begrenzten Mitteln tun konnte. Sie taten dies und Gott lies die Mauer einstürzen. Wie, wissen
wir nicht.
Jericho fiel am siebenten Tage des Israelitischen Kalenders, und schon haben wir unsere Lektionen gelernt:
- Wenn uns ein geistiges Problem übermächtig unlösbar scheint, sollten wir mit Gottes Hilfe einen Plan machen, wie wir dieses Jericho bewältigen können.
- Morgens vor Sonnenaufgang, beginnt täglich der Kampf um Jericho.
- Sieben Tage sollte man so kämpfen.
- Am siebten Tag der Woche sollte man sich der Regel mehr um Gottes Dinge bemühen.
- Der Tag an dem die Mauer von Jericho leichter einstürzen, ist der siebte Tag der Woche.
- Wenn wir uns nach Kräften bemühen, hilft uns Gott unser Jericho zu besiegen.
GGGGGGGGGGGGGGGG ENDE JERICHO GGGGGGGGGGGGGGGG
S.L. 2009
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R56: Bibel-Reflexion über den Heiligen Geist
Einleitung
Vom frühen Mittelalter an, bis heute, streiten die christlichen Kirchen um das Wesen des heiligen Geistes. Dabei haben sich drei
folgende Lehrmeinungen über den heiligen Geist durchgesetzt:
- Der heilige Geist ist die Kraft Gottes.
- Der heilige Geist ist eine Person.
- Der heilige Geist ist eine Person, die Kraft gibt.
Folgt man den Argumenten der jeweiligen Lehrer, kann man jede Lehrmeinung, biblisch belegen. Deshalb, wollen wir diese Problematik
sorgfältig in der Bibel untersuchen.
Schon die Ankündigung an Maria über die Geburt Jesu durch einen Engel, zeigt, wie schwierig es ist, den heiligen Geist zu verstehen und zu
beschreiben. Lukas1/35: „Da gab der Engel ihr zur Antwort:“ Heiliger Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten dich überschatten...“
„Aus dieser Bibelstelle,
kann man deutlich herauslesen, dass der heilige Geist die Kraft Gottes ist, es steht ja auch da „, argumentieren die einen Christen. Während die Anderen sagen: „Kraft oder Energie, kann keine Kinder zeugen, der heilige Geist muss deshalb eine Person sein.“ „Der heilige Geist, kann keine Person sein“, argumentieren die Ersten, „den sonst hätte Jesus den heiligen Geist als seinen Vater bezeichnet“! “ Wenn der heilige Geist eine einfache Kraft wäre, wäre Maria künstlich befruchtet worden und Jesus ohne Liebe gezeugt worden.“ Kontern die Anderen.
Sie sehen, mit den üblichen Argumenten in dieser Sache, kommen wir nicht weiter, deshalb suchen wir in Gottes Wort das Rätsel um das Wesen
des heiligen Geistes zu lösen.
Wer oder was ist der heilige Geist?
Wenn wir wissen wollen, wer oder was der heilige Geist ist, müssen wir weit ausholen und in der Geschichte bis an die Erschaffung des
Universums zurückdenken, denn von dieser Erschaffung des Universums sagt die Bibel in Hebräer 1/1 :“ Nachdem Gott vorzeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat in
den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet durch den Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt hat, durch den er auch die Welten geschaffen hat. Dieser ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das
Ebenbild seines Wesens er trägt das Weltall durch sein Allmachtswort....“
Da in dieser Bibelstelle vom heiligen Geist nicht die Rede ist, könnte man leicht denken: „Und was soll diese Bibelstelle dann„? Warten Sie
ab, es geht weiter, denn in dieser Bibelstelle ist vom Wort Gottes die Rede, durch die er das Universum in Gang hält. Vom gleichen Wort ist auch in Johannes 17/17 die Rede, da Jesus Christus sagte: “Heilige sie in deiner Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit.“
Mit dieser Erkenntnis lösen wir das Bibelrätsel „was ist der heilige Geist“, ganz einfach, weil in Johannes 14/6 folgender Satz von Jesus
steht : „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben...“ Ergo, ist Jesus Christus die Wahrheit und das ist das Wort der Schöpfung."
Mit dieser Art von logischer Bibeldenkweise, studieren wir nun weiter, und finden in :
1 Johannes 5/6 über dieses Thema Folgendes: “Weil der Geist die Wahrheit ist.“
Damit ist das Bibelrätsel gelöst wer oder was der heilige Geist, ist nämlich Jesus Christus.
Rekapitulieren wir den gefundenen Lösungsweg :
- Das Wort = die Wahrheit
- Die Wahrheit = Jesus Christus
- Die Wahrheit = Geist Gottes
- Der Geist Gottes = Jesus Christus
Also könne wir Folgendes festhalten:
#1>>> Der heilige Geist ist eine Person!
Nach dieser Erkenntnis wanken alle biblischen Beweise, dass Gott eine Dreieinigkeit sei, denn der heilige Geist ist somit keine extra
Gottesperson. Es wankt auch die Lehre, dass der heilige Geist nur die Kraft Gottes sei, denn der heilige Geist ist mehr als nur Kraft.
Also:
#2>>> Der heilige Geist ist keine eigenständige Gottesperson!
#3<<< Der heilige Geist ist mehr als nur Kraft!
Dass der heilige Geist keine eigenständige Person ist, zieht folgende Konsequenz nach sich:
#4>>> Es gibt keinen dreieinigen Gott.
Wenn sie die Bibel kennen, könnten sie natürlich sagen: “Der heilige Geist geht aber von Gott dem Vater aus. Also stimmt diese Beweisführung
nicht“! Richtig, es steht aber auch in der Bibel, Johannes 10/30: “Ich und der Vater sind eins. “(sagte Jesus).“
Nun haben wir, trotz vieler Widerstände, das Endergebnis unserer Bibelrechnung gefunden:
#5>>> Der heilige Geist ist die Person Gott der Vater.
#6>>> Der heilige Geist ist die Person Jesus Christus.
#7>>> Der heilige Geist ist Gott.
Wenn man bisher nur die anfangs gezeigten üblichen Lehren über den heiligen Geist kennt, sind die eben gezeigten Erkenntnisse ein harter
Brocken und schwer zu verdauen. Deshalb packen wir diese Frage, (was ist der heilige Geist?) auf eine andere Art und Weise an: Jesus sagte eines Tages zu seinen Jüngern Folgendes in Johannes 14/23: “Da fragte
ihn (Jesus) nicht der Ischariot : “Herr wie kommt es, das du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt“? Jesus antwortete ihn mit den Worten : „Wenn jemand mich liebt, dann wird er mein
Wort halten und mein Vater wird ihn lieben und wir werden kommen und Wohnung bei Ihm nehmen....“
Dieser Satz, sagt aus, dass Gott der Vater und sein Sohn Jesus in einem gehorsamen und glaubenden Menschen wohnen werden. Nicht wahr? Das
ist aber genau dieselbe Aussage wie wir sie unter #6 bis #8 gefunden
haben, nämlich, dass der heilige Geist Gott selbst ist. Jesus hat nicht gesagt, dass eine Person namens heiliger Geist in einem Gläubigen wohnen wird. Lieber Leser, haben sie an dieser Bibeltatsache immer noch Zweifel? Ja, gut, dann suchen wir noch einen anderen Beweis aus der Bibel, nämlich die Anleitung zur Taufe von Jesus in Matthäus 28/19, wo Jesus sagte: “Darum geht hin, und lehrt alle Völker und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes...“Diese Anweisung, haben die Apostel strikt befolgt und haben getauft.
Wenn wir also wissen wollen, in wessen Namen sie getauft haben brauchen wir nur in der Bibel nach der Beschreibung einer Taufe suchen und finden in der Apostelgeschichte genügend davon. Zum Beispiel in
Apostelgeschichte 2/38; wo Petrus sagte: “Tut Busse und lasse sich ein jeder auf den Namen von Jesus Christus taufen...“ Also, getauft wird auf den Namen von Jesus Christus. Da
dies eine Tatsache ist, zeigt es uns logischerweise, dass der Name des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes mit dem nach Matthäus 28/19 getauft werden soll der Name Jesus Christus, ist. Oder? Im
Namen einer Person „ Heiliger Geist „ wurde nie getauft! Sie sehen also, auch der Name des heiligen Geistes ist Jesus Christus, genau, wie wir unter #6 geschrieben haben.Wir
haben also gesehen, dass der heilige Geist die Person Jesus Christus ist. Damit ist klar, alle Beweise, die irgendwo gemacht werden, das der heilige Geist eine Person sei sind absolut korrekt. Man muss aber
bedenken, dass die gedachte Person, die der heilige Geist sein soll, falsch ist. Nun kehren wir nochmals zurück zu Hebräer 1/1, wo sich die Aussage befindet, dass das Wort das ganze Universum in Gang hält,
dort, wo wir gefunden hatten, dass das Wort die Wahrheit ist und die Wahrheit der Geist Gottes ist und können begreifen dass :
#8>>> Der Geist Gottes, hält das Universum in Gang.
Lieber Leser, bezweifeln Sie das? Dann bedenken Sie, dass Jesus in der Bergpredigt sagte, dass der Vater im Himmel sogar für die
Spatzen sorgen würde. Mit der Erkenntnis #10 im Bewusstsein schauen wir mal, wie viel Kraft der Geist Gottes ist: Einsteins Feldtheorie, sagt aus, dass jede Energie und Kraft im Weltall,
sei es in dynamischer, in magnetischer, elektrischer oder chemischer Form umwandelbar zu einer einzige Universal- Kraft, Physiker nennen diese Kraft „Plasma“, zurückzuführen ist. Deshalb schreiben wir:
#9<<< Der heilige Geist ist die geistige Ausgangskraft aller Schwerkraft und aller Sonnen und von Millionen
von natürlichen Kraftwerken, Dynamos oder chemischen Reaktionen im Universum.
Bekannterweise, gibt es aber im Universum auch noch die Kraft des Chaos und der Disharmonie, diese Dinge sind
nicht Gegenstand dieses Textes, sie finden es aber hier: >Gehe zu : Böse Welt<
Nun fassen wir alles zusammen was wir bis jetzt gefunden haben:
#10>>> Der heilige Geist ist Gott der Vater, und sein Sohn Jesus Christus,
mit aller ihre unendlichen Kraft.
Der heilige Geist als Kraft
Wie folgende Bibelstellen zeigen, ist heiliger Geist als Person ohne Kraft ein biblischer Nonsens:
1Korinther.4/20: „Denn nicht auf Worten besteht das Reich Gottes, sondern auf Kraft....“
1Thessaloniker 1/5: “Unsere Verkündigung der Frohbotschaft geschah nicht nur in Rede,
sondern auch in Kraft und im heiligen Geist.“
Apostelgeschichte 1/8: “Ihr werdet jedoch Kraft empfangen, nachdem der heilige Geist auf euch kommt....“
Apostelgeschichte 8/18: “Als nun Simon sah, dass durch die Handauflegung der Apostel der heilige Geist verliehen
wurde, bot er ihnen Geld an und bat: Verleiht auch mir diese Kraft....“
Hier sehen wir:
#11>>> Der heilige Geist ist Kraft.
Diese Kraft kann Menschen einfach wegtragen. Offenbarung 21/10 :“ Hierauf entrückte er
mich auf einen hohen Berg....“
#12>>> Die Kraft des heiligen Geistes ist stärker als die Schwerkraft.
Im Zusammenhang mit dem heiligen Geist als Kraft, finden wir noch etwas ganz Anderes, nämlich: 2Thessaloniker 1/7:
“Euch aber den Bedrängten, Erquickung und Gemeinschaft zuteil werden zu lassen, wenn der Herr Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Kraft, wenn er kommen wird.“
Diese Bibelstelle zeigt uns, das die Kraft Gottes, sein heiliger Geist im Zusammenhang mit Engeln erwähnt wird denn es heißt: “... mit den
Engeln seiner Kraft.“
Somit können wir schreiben:
#13>>> Der heilige Geist und damit Jesus, tritt oft in Verbindung mit Engeln auf.
Der heilige Geist redet und gibt Gaben.
Da der heilige Geist eine Person ist, redet diese Geistesperson natürlich auch. Das Wichtigste, was der heilige Geist redet, finden wir in
Offenbarung 22/17: “Und der Geist und die Braut sagen : “Komm.“
#14>>> Der heilige Geist muntert uns auf Gemeinschaft mit Gott, zu haben.
Durch die Gemeinschaft mit Gott im heiligen Geist, erlangt man die Früchte des Geistes von Galater 4/6: „Weil ihr
jetzt aber Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen gesandt der da ruft lieber Vater..“
Galater 5/20: “Die Frucht des Geistes aber ist : Liebe, Freude, Geduld..........“
1 Johannes 4/13: “, dass wir aber in ihm bleiben, und er in uns, erkennen wir daran, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. Und wir haben es gesehen, das der Vater den Sohn als Retter in die Welt gesandt hat. Wer nun bekennt, das Jesus der Sohn Gottes ist, in dem wohnt Gott dauernd
und er wohnt dauernd in Gott. Und wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt, und geglaubt, denn Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott bleibt in Ihm.“
2.Korinther 13/13: “Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des heiligen
Geistes sei mit euch allen.“
Lukas 10/21: “In eben dieser Stunde, jubelte Jesus durch den heiligen Geist: “Ich danke dir Vater, Herr des Himmels und der Erde,...........“
Zusammengefasst:
#15>>> Der heilige Geist gibt die Gabe der Liebe, der Freude und des Friedens usw.....
Doch der heilige Geist redet auch noch andere Dinge :
Apostelgeschichte1/2 : “Jesus hat den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den heiligen Geist Aufträge
erteilt und wurde dann in den Himmel aufgenommen.“
Offenbarung 2/7 : “Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt....“
Apostelgeschichte 13/4: “So gingen nun die beiden vom heiligen Geist ausgesandt nach Seleucea hinab...“
Apostelgeschichte 15/28: “...es ist nämlich des heiligen Geistes und unser Beschluss...."
Denn es schien dem heiligem Geist und uns gut...“.
Apostelgeschichte 16/7 : „Als Paulus und Barnabas in die Nähe von Mysien gekommen waren, machten sie den Versuch
nach Bytnien zu gelangen, jedoch der heilige Geist, gestatte es ihnen nicht...“
#16>>> Der heilige Geist organisiert die Kirche.
1 Petrus 1/10 : “In Betreff dieser Rede, haben die Propheten nachgesonnen, und nachgeforscht, die von der euch
zugedachten Gnade geweissagt haben, indem sie ausfindig zu machen suchten, welche oder was für eine Zeit es sei, auf welche der in ihnen wohnende Geist Christi hinwies, wenn er ihn die für Christus bestimmten Leiden
und seine darauf folgende Verherrlichung im Voraus bezeugte.
#17>>> Der heilige Geist redet von zukünftigen Dingen.
Apostelgeschichte 8/18: “So hatte nun die ganze Gemeinde in Judäa und Samarien Frieden, sie bauten sich innerlich
auf, wandelten in der Furcht des Herrn, und wuchs auch äußerlich durch den Beistand (Zuspruch) des heiligen Geistes.“
#18>>> Der heilige Geist gibt uns Beistand und Zuspruch.
Hebräer 2/7 : „Darum, gilt uns das Wort des heiligen Geistes: “Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure
Herzen nicht, wie es einst am Tage der Verbitterung in der Wüste geschah.“
#19>>> Wir müssen darauf achten, was der der heilige Geist uns sagt.
Der heilige Geist gibt uns aber noch viel mehr. Schauen wir dazu mal in das Buch Daniel. Von Daniel heißt es, er hätte einen hohen Geist,
den Geist der Götter, damit hat er unlösbare Probleme gelöst.
#20>>> Der heilige Geist gibt uns einen Geist höherer Ordnung.
#21>>> Durch den heiligen Geist wird unser Verstand verbessert und erweitert.
Das Bildgleichnis vom heiligen Geist
Der Prophet Sacharia hat in einer Vision durch einen Engel Gottes, im Geist gesehen, wie der heilige Geist wirkt. Um das zu verstehen, ist
es notwendig, das wir verstehen, das der heilige Geist auch mit Öl verglichen wird. Schon der König David des alten Israels, wusste, dass der heilige Geist wie Öl ist, darum schrieb er davon in den Psalmen:
Psalm 23/5: „...Du salbst mir das Haupt mit Öl.....“
Psalm 89/21: “Ich habe David als meinen Knecht gefunden und ihn mit meinem heiligen Öl gesalbt.“
Niemand, kann abstreiten, dass Jesus den heiligen Geist hatte, er bekam ihn von Gott als Öl, Hebräer 1/9: „Du hast
Gerechtigkeit geliebt und Gesetzwidrigkeit gehasst, darum hat dich oh Gott dein Gott mit dem Öl der Freude gesalbt.
Nun könnte man argumentieren das mit „Öl“ etwas anderes gemeint ist, als der heilige Geist. Galater 5/20 macht dieses Argument zunichte den
da heißt es:“ die Frucht des Geistes aber ist : Liebe, Freude, Geduld..........“Das bewirkt der heilige Geist, denn die Freude kommt von
der Salbung mit Öl. Jesus beschrieb das Reich Gottes mit 10 Jungfrauen, die entweder Öl hatten, oder auch nicht. Matthäus 25/4 : „Die klugen Jungfrauen nahmen außer ihren Gefäßen auch noch Öl in den Gefäßen mit sich.“
Wir können deshalb festhalten:
#22>>> Der heilige Geist Gottes ist wie Öl.
#23>>> Der heilige Geist fließt.
Nach dieser Beschreibung des heiligen Geistes als Öl, gehen wir zum Bildgleichnis von Sacharia 4/2, wo der Engel fragt : “Was
siehst du“? Ich antwortete : “Ich sehe einen Leuchter ganz von Gold und ein Ölbehälter befindet sich obendrauf und sieben Lampen sind an ihm und sieben Giesröhren für die Lampen und neben ihm, stehen zwei Ölbäume,
einer zur Rechten und einer zur Linken.“ Da hob ich an und richtete an den Engel der zu mir redete die Frage: „Mein Herr, was soll das alles bedeuten“?
Da gab mir der Engel, der zu mir redete folgende Antwort: „Du weißt also nicht, was dies alles bedeutet“? Als ich antwortete nein mein Herr, gab er mir folgende Antwort : „So lautet das Wort des Herrn, nicht durch Heeresmacht und nicht durch Gewalt geschieht es, sondern durch meinen Geist, so spricht der Herr der Heerscharen.“
Sacharia 3/11 : „Hierauf richtete ich die Frage an ihn : “Was bedeuten denn die beiden Ölbäume, rechts und links
der Leuchter, und was haben die zwei Olivenzweige zu bedeuten, die sich neben den goldenen Röhren befinden, die das Öl herableiten“? Da antwortet der Engel mir: “Das sind die beiden Söhne des Öls, die beiden
Gesalbten Fürst und Priester, die als Diener vor dem Herrn der ganzen Erde stehen.“
Wir erkennen hier, das der heilige Geist von zwei als Ölbäumen bezeichneten Wesen, die als Gesalbte und Priester bezeichnet wurden, wie Öl wegfließt.
Das Öl des heiligen Geistes fließt zu einem Leuchter, der mit sieben Lampen bestückt ist.
Was dieses Bild bedeutet, finden wir in Offenbarung 1/12, am Thron von Jesus Christus : „Da blickte ich mich um, und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete, und als ich mich umgewandt hatte, erblickte ich sieben goldene Leuchter und in der Mitte der Leuchter einen, der wie ein Mensch aussah, er war mit einem Talar angetan und um die Brust mit einem goldenen Gürtel gegürtet sein Haupthaar und sein Bart, waren so weiß wie schneeweiße Wolle und seine Augen waren wie Feuerflammen, seine Füße glichen dem Golderz, als wären sie im Schmelzofen glühend gemacht und seine Stimme klang wie das Rauschen vieler Wasser, in seiner rechten Hand, hatte er sieben Sterne und aus seinem Munde ging ein scharfes zweiseitiges Schwert hervor und sein Angesicht, leuchtete, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft. Bei seinem Anblick, fiel ich wie tot zu seien Füssen nieder, da legte er seine rechte Hand auf mich und sagte : “Fürchte dich nicht! Ich bin’s, der Erste und der Letzte und der Lebende, ich war tot und ich lebe in alle Ewigkeit....“ (Jesus Christus)
Durch diese Bibelstelle, wird Bild von Sacharia durch eine Person ergänzt, die in der Mitte der beschriebenen 7 Leuchter ist. So wie
diese Person beschrieben ist, kann es sich nur um Jesus handeln. Von den sieben Leuchtern schreibt derselbe Text in 1/20: „Was das Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du in meiner
rechten Hand gesehen hast, sowie die sieben goldenen Leuchter so wisse, die sieben Sterne sind die sieben Engel der sieben Gemeinden und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden.“
Jetzt ist das Bildgleichnis des heiligen Geistes vollständig und wir schreiben mit eigenen Worten auf, was wir gelesen haben:
#24 Jesus befindet sich zwischen einem Leuchter mit sieben Lampen, die seine sieben Gemeinden darstellen und die von
sieben Engeln (Sternen) betreut werden. Von Jesus geht der heilige Geist wie Öl aus, das er vom Vater erhält. Das Öl des Geistes fließt dann über zwei Gesalbte Wesen (vielleicht Engel) den Dienern des Öls, direkt zu den 7 Kirchen Gottes.
#25>>> Die sieben Lampen brennen durch das Öl des heiligen Geistes.
#26>>> Die sieben brennenden Lampen sind die sieben Kirchen von Jesus Christus.
Von Jesus Jüngern wissen wir, dass Jesus in der Bergpredigt zu ihnen gesagt hat : „Ihr
seid das Licht der Welt“.
Deshalb :
#27>>> Die sieben Gemeinden sind Leuchten, die durch das Öl des heiligen Geistes gespeist werden und so
das Licht der Welt sind..
Der heilige Geist als Öl Sacharia 4/2
ende
S.L. 4. 2010
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