- R21: Was sagt die Bibel über: Gnade
Für viele Christen ist Gnade etwas sehr Wichtiges, aber was ist damit genau gemeint? Wir finden die Antwort in folgenden Bibelstellen* und ziehen Schlüsse unter #>, >, >. Dabei muss man auch andere wichtige Themen und deren Schriftstellen, wie „ Gerechtigkeit, Glauben, Liebe usw., am Ende der Datei, beachten.
START:
In Luk. 2/40 ist von dem Jesuskind die Rede : ”Das Kindlein aber wuchs und wurde stark, indem es mit Weisheit
erfüllt wurde und die Gnade Gottes war auf Ihm.“
#1:>>> Die Gnade war auf dem Kind Jesus.
In Luk. 2/52 ist auch davon die Rede: „Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei Gott und
Menschen.“
#2:>>> Der Nachfolger von Christus kann in der Gnade zunehmen .
Vom erwachsenen Jesus, dem Wort, heißt es in Johannes 1/14 : „ ----- und das Wort war Fleisch und wohnte
unter uns und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie der einzige Sohn von seinem Vater hat, voll Gnade und Wahrheit.“
Das zeigt :
#3:>>> Christus war mit Gnade erfüllt.
#4:>> > Die Gnade kann also nach #2 auf uns und nach #3 in uns sein um uns zu erfüllen.
Von seinen Jüngern heißt es in Johannes 1/16 : “ Aus seiner Fülle, haben wir ja alle empfangen und zwar Gnade
um Gnade.“
#5:>>> Die Jünger haben von der Gnade mit der Christus erfüllt war war etwas empfangen.
Vom Anfang der Gnade heißt es in Johannes 1/17 : “Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben worden, die
Gnade und die Wahrheit ist durch Christus gekommen“.
#6:>>> Die Gnade gibt es erst seit Christus das heißt im Neuen Bund.
#7:>>> Die Gnade und die Wahrheit gehören zusammen.
Wieso spricht dann das alte Testament auch von der Gnade? Ist die Bibel widersprüchlich? Dazu muss man feststellen, dass im AT vielfach
die Worte „Güte“ und „Erbarmen“ mit Gnade bezeichnet werden. Zum Beispiel findet man in Jeremia 31/2 über das Volk Israel in der Wüste: “ Also spricht der Herr: Gnade
fand in der Wüste das Volk, dem Schwert entronnen, als Israel wanderte um zu seiner Ruhe zu kommen. Von fernher erschien Ihm der Herr und sprach: Mit ewiger Güte, habe ich dich geliebt; darum
habe ich dich zu mir gezogen aus GÜTE (Gnade).“
Auch in den Psalmen findet man Gnade häufig erwähnt. Psalm 59/14: “ Vertilge sie, ohne alle Gnade“
Also:
#8:>>> Im AT wird ist Gnade gleich Erbarmen und Güte.
Aber, man findet auch ähnlich wie im NT, das die Gnade mehr ist als nur Güte.
Psalm 5/13: „Denn du Herr segnest den Gerechten wie mit einem Schilde, deckst du ihn mit deiner Gnade.“Psalm 85/8: „Herr lass uns schauen Herr deine Güte und schenke uns dein Heil.“ Psalm 90 /14 : „Sättige uns früh mit deiner Gnade, das wir frohlocken und
uns freuen unser Leben lang. “Psalm 119/41: „Lass deine Gnade über mich kommen, Dein Heil nach deiner Verheißung.“
Da lernen wir dass: #9:>>> Schon im alten Testament kam, wie in #4 die Gnade Gottes auf David
aber nirgends wie in #3, in David.
Ebenfalls sprechen die Propheten oft von Dingen, die noch kommen werden, dann wird auf die Gnade im NT hingewiesen:
Sach.12/10: „Und über das Haus Davids und die Bewohner von Jerusalem will ich einen Geist des Flehens und der
Gnade ausgießen.“
Da sieht man:
#10:>>> Die kommende Gnade des NT wurde von den Propheten geweissagt. Siehe auch 1Petr.1/10.
Deshalb suchen wir weiter im NT.
Als Barnabas nach Antiochien kam, heißt es Apg. 11/23 : „Und als er hinkam, und die Gnade Gottes sah, da
freute er sich.“
#11:>>> Die Gnade ist immer erfreulich.
Vom dem Evangelium, welches. Paulus verkündigte heißt es in Apg. 20/24: „Das Evangelium von der Gnade Gottes
zu bezeugen.“
#12:>>> Die Gnade ist so wichtig, das das Evangelium neben anderen Dingen* danach benannt wird.
Von der Gerechtigkeit heißt es in Röm. 3/24: “Sie werden gerecht gesprochen ohne Verdienst durch seine Gnade.“
#13:> >> Durch die Gnade wird man gerecht gesprochen.
Von der Sünde heißt es in Röm. 6/1: „ Was sollen wir dazu sagen? Wollen wir in der Sünde verharren das
die Gnade noch größer werde? Das sei ferne.“
#14:>>> Die Gnade ist kein Freibrief für Sünde.
Weiter heißt es von der Sünde in Röm.6/14: “Denn die Sünde wird keine Herrschaft über euch haben, ihr steht ja
nicht unter dem Gesetz sonder unter der Gnade.“
#15:>>> Durch die Gnade wird die Sünde vermieden.
#16:>>> Gesetz und Gnade sind Gegenpole.
Da sollte man allerdings nicht denken, dass die Gnade die Sünde automatisch verhindert. Es gibt viele Bibelstellen, vom Kampf des
Glaubens gegen Sünde sprechen. Heb. 12/1.
Dann folgt daraus:
#17:>>> Die Gnade ist Kraft zum Kampf mit der Sünde. Siehe C am Dateiende.
1Kor. 12/8: “Den einen nämlich wird durch den Geist Weisheitsrede gegeben, einem andern aber Erkenntnisrede
durch denselben Geist, einem andern aber Gnadengaben zu Heilungen in dem einen Geist, einem andern aber wirkungskräftige Machttaten, einem andern aber Unterscheidung der Geister, einem andern aber
Zungenreden. Alles aber wirkt derselbe Geist, der jedem für sich zuteilt, wie er will.“
#18:>>> Die Gaben, die der heilige Geist gibt, werden als Gnadengaben bezeichnet.
Das die Gnade kein automatisches Geschenk von richtigem Verhalten ist zeigt 2Kor. 6/1: “Als Mitarbeiter aber
ermahnen wir euch, ihr möchtet die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen haben, .“
#19.>>> Der Empfang der Gnade verlangt unser Bemühen für richtige Verhaltens- und Denkweise.
Das die Gnade die christliche Gemeinschaft bewirkt, zeigt 2Kor. 9/14: „Wobei auch sie sich nach euch sehnen,
wegen der überreichen Gnade Gottes.“
#20:>>> Die Gnade bringt christliche Bindung, das heißt Liebe unter Gottes Kinder.
Wie Galater 5/4 zeigt, kann man die Gnade auch verlieren: „Ihr seid losgelöst von
Christus, die Ihr auf Grund des Gesetzes gerecht gesprochen werden wollt.“
Das meint, wenn man die Gerechtigkeit auf Grund der alten Ordnung erstrebt und die Dinge des alten Bundes wichtiger werden als Christus
und seine Gnade, Siehe auch Gal. 4/21, wird man aus der Gnade fallen.
#21:>>> Durch Überbewertung der alten Ordnung, kann man die Gnade verlieren.
Wo die Gnade in uns Wohnung nimmt, zeigt Gal. 6/18: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem
Geiste.“
Wir erkennen:
#22:>>> Die Gnade und unser Geist sind miteinander. Siehe B am Dateiende.
In Eph. 1/4 wird der ganze Weg der Gottessohnschaft beschrieben: “So hat, er uns ja in Ihm erwählt, vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und untadelig vor ihm seien, indem er
uns in Liebe uns zur Annahme an Sohnes statt, bei sich selbst durch Jesus Christus vorherbestimmt, hat, nach dem freien Entschluss seines Willens zu Lobe der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der uns
begnadigt hat, in dem Geliebten.“
Diese Stelle zeigt eine Menge:
#23:>>> Wir werden in der Gnade von Christus in Liebe als Söhne Gottes adoptiert. Siehe A am Dateiende.
Von unserer Errettung vom Einfluss des Teufels und der Sünde spricht Eph2 davon speziell Vers 5: „Durch Gnade seid Ihr errettet.“
Das heißt :
#24:>>> Christus errettet uns durch die Gnade vor dem Einfluss des Teufels. Siehe D am Dateiende.
Von der Errettung vor dem Teufel findet man auch etwas in 1 Johannes 3/8 : „Jeder der aus Gott gezeugt ist,
begeht keine Sünde.“
Wenn wir allerdings durch die Boshaftigkeit des Teufels zu Fall kommen, werden wir trotzdem durch Christus errettet .
Eph. 2/7 : „In diesem haben, wir die Erlösung durch sein Blut, die Übertretungen nach dem Reichtum seiner
Gnade, die er hat, reichlich hat, überströmen lassen in aller Weisheit und Einsicht.“
Auch hier wie schon unter # 5:
#25:>>> Die Gnade ist etwas von Christus zu uns überströmt. Siehe #25.
Das gilt aber nur, wenn Eph. 6/24 erfüllt wird: “ Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus lieb
haben, in Unvergänglichkeit.“
Das ist wichtig:
#26:>>> Die Bedingung zum Erhalt der Gnade ist es, Jesus zu lieben. Siehe E am Dateiende.
Wenn diese Bedingung erfüllt wird, gilt: 1Tim. 1: „Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott dem Vater und
Christus Jesus unserm Herrn.“
Das wiederum zeigt uns:
#27:>>> Die Gaben, auch Gnade, kommen vom Vater und Jesus.
#28:>>> Barmherzigkeit und Friede extra Dinge.
Davon spricht auch, 1Thim. 1/14: “ Überschwenglich aber war die Gnade unseres Herrn samt den Glauben und der
Liebe, die in Jesus Christus ist.
Das ist noch eine Erkenntnis:
#29:>>> Die Gnade ist überschwenglich, das heißt nicht wenig und begrenzt.
#30:>> > Die Gnade und die Liebe und der Glauben sind verschiedene Dinge.
Wenn wir die Gnade erhalten haben, folgt noch etwas, 1Thim. 6/21: “ Die Gnade sei mit euch. „
Also in Ergänzung zu #4 ist die Gnade nicht nur auf uns und in uns sondern auch:
#31:>>> Die Gnade ist etwas ,das mit uns ist.
Am Anfang des Johannesevangeliums, findet wir den Ursprung der Gnade, Joh.1/17 :
„Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben worden, die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus gekommen.“
Das zeigt auch 2Thim. 1/9: “Darum schäme ich mich des Zeugnisses von unserem Herrn, noch auch mein, seines
Gefangenen, sondern leide mit mir Ungemach für das Evangelium nach der Kraft Gottes, der uns errettet und mit heiliger Berufung berufen hat, nicht auf Grund seiner zuvor getroffenen Entscheidung und
der Gnade, die uns in Jesus Christus verliehen worden ist, jetzt aber geoffenbart worden ist durch das Erscheinen unseres Heilandes Jesus...“
#32:>>> Die Gnade ist geoffenbart worden, durch Jesus Erscheinen.
#33: >>> Die Gnade wird durch Jesus verliehen.
Dabei sollte man aber bedenken, dass Jesus von sich sagte :“ Bevor Abraham war, war Ich“ .Also ist die Gnade ebenfalls so alt, kein
Wunder, David kannte die Gnade schon.
Es ist nicht zu fassen aber es gibt noch weitere Gnaden-Dinge, 2Thim. 2/1:“ Du nun mein Kind, werde stark,
durch die Gnade.....“
#34:>>> Durch Gnade kann man stark, werden.
Die Gnade gibt Gaben um Gaben, Titus 2/11: “Denn erschienen ist die Gnade Gottes, die allen Menschen zum Heil
dient.“
#35:>>> Durch Gnade kann jeder das Heil erlangen, Gott hat, keinen Exklusivverein von besonders Gerufenen.
#36:>>> Die Gnade Gottes ist für alle Menschen da.
Und auch noch, 2Thim. 4/1: “Als aber die Gütigkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilandes Jesus Christus
erschienen war, hat, er uns, nicht auf Grund von Werken in Gerechtigkeit, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit errettet durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung kraft des
heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat, durch Jesus Christus unsern Heiland, damit wir durch seine Gnade gerecht gesprochen werden ...“
Das wünscht sich jeder:
#37:>>> Durch die Gnade wird man gerecht gesprochen. Siehe F am Dateiende.
#38:>>> Die Gnade krönt einen Prozess zum ewigen Leben: Heiliger Geist, Bad der Wiedergeburt, Erneuerung.
1.Petr.1/2 : „Gnade und Friede werden euch in Fülle zuteil.“
Wie #29 gilt auch hier:
#39:>>> Gnade kann man mehr oder weniger von Gott bekommen.
#40:>>> Gnade kommt in Verbindung mit Frieden, dies sind aber verschiedene Dinge.
Da die Gnade so wichtig ist, dass schon die Propheten des AT davon sprachen :
1Petr. 1/10-13 „---- umgürtet darum die Lenden eures Sinnes und setzt eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die
euch gebracht wird bei der Offenbarung Jesus Christus.“
In anderen Worten:
#41:>>> Ändert eure Denkweise um die Hoffnung auf die Gnade zu setzen. Siehe C am Dateiende.
Folgendes gefällt uns nicht, 1Petr. 1/19 : „Denn das ist Gnade, wenn jemand Gottes gedenkt und Trübsal erträgt
und Unrecht leidet.“
#42:>>> In der Gnade muss man auch Unrecht leiden.
Von der Kraft Gottes heißt es, 1Petr. 4/10: “ Wenn jemand eine Gnadengabe empfangen hat, so dienet damit
einander als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes. Wenn jemand redet, so tue er es als Gottes Aussprüche, wenn jemand Dienste leistet, so tue er es als aus der Kraft, die Gott
darreicht.....“
#43:>>> Die Gnade ist mannigfaltig.
#44:>>> Wenn man etwas damit tut, z.B. mit der Gnade dient, so tut man es in der Kraft Gottes.
#45:>>> Die Gnade ist die Kraft Gottes, das zeigt uns, der Geist Gottes ist keine Person.
Da ist noch eine Voraussetzung zum Erhalt der Gnade, 1Petr. 5/5: „Den Demütigen gibt Gott Gnade.“
#46:>>> Es heißt nicht:-- erweist Gott Gnade, sondern: -- es gibt Gott Gnade.
1Peter. 5/10: “Der Gott aller Gnade aber, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus berufen, hat,
.......“
#47:>>> Alle Gnade bedeutet, die Gnade sind mehrere Dinge, siehe auch #18.
1Petr. 5/12: „Das dieses die wahrhafte Gnade Gottes ist, in der ihr steht: “
#48:>>> Der Christ muss in der Gnade Gottes sein. (stehen), siehe auch #4
Über Jesus Christus heißt es, Hebr. 2/9 : “Jesus sehen wir um seines Todesleidens willen mit Herrlichkeit und
Ehre gekrönt, damit er durch die Gnade Gottes, den Tod schmecken sollte.“
#49:>>> Die Gnade führte Jesus zum Tode, dass heißt, in der Gnade liegt der Wille Gottes.
#50:>>> Die Gnade kann den Christ zu Leiden führen.
Aber ebenso wie im AT unter #8 gilt auch im NT, Hebr. 4/16: “So lasset uns nun zum Trohn der Gnade hinzugehen,
damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe.“
#51:>>> Die Gnade ist, wenn Gott barmherzig ist und uns hilft. Wie unter #8.
Doch eines der wichtigsten Dinge die die Gnade wirkt ist, Hebr. 13/9: “... denn es ist gut, dass das Herz
durch Gnade gefestigt werde....“
#52:>>> Durch die Gnade wird das Herz gefestigt.
Das gilt aber nur, wenn man mit der Gnade richtig umgeht, sonst geht es wie in, Judas 4: “ Denn gewisse Menschen haben,
sich nebenbei eingeschlichen, die für dieses Gericht längst aufgezeichnet sind, Gottlose, die die Gnade unseres Gottes für ihre Lüste verkehren und den alleinigen Herrscher und unseren Herrn
Jesus Christus verleugnen.“
#53:>>> Es gibt sogenannte “Christen” die die Gnade verleugnen
Nun noch das Wichtigste:
1Kor.12/31 Eifert aber nach den größeren Gnadengaben, 13/1: Die Liebe..
#53:>>> Die Liebe Gottes ist eine der Gnadengaben
Nun kann man noch durch Nachdenken, die Erkenntnisse von 1-52 mit folgenden grundlegenden Bibelaussagen vergleichen:
A: Liebe: „Bleibt in meiner Liebe“. „Wer nicht liebt der bleibt im Tode“.
B: Ewiges Leben: „Du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit deinem ganzen Denken, mit deiner ganzen Kraft.“
C: Kampf: „Ich züchtige meinen Leib und mache ihn mir dienstbar.“
D: Gesetz: „Lasst die Sünde nicht mehr herrschen in eurem Leibe.“
E: Geist: „Wer auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben erhalten.“
F: Gerechtigkeit, : „Das ich nicht meine Gerechtigkeit, die vom Gesetz kommt habe, sondern die
Gerechtigkeit, des Glaubens.“
Die Erkenntnisse zeigen uns, dass die Gnade Gottes neben der gnädigen Sündenvergebung viel mehr
beinhaltet.
Gnade ist die Kraft Gottes, die alle möglichen Fähigkeiten verleiht unter anderem die Liebe Gottes. Wie wir gesehen haben, beinhaltet
die Gnade auch einen Prozess der Zeugung des Christen zum Gotteskind. Dieses Studium hat aber auch gezeigt, dass die Gnade von Gott vergeblich erhalten werden kann, wenn man geistig träge
wird,oder durch das Gesetz gerecht werden will. Der Christ ist also verpflichtet, mit der Gnade etwas Richtiges zu tun.
* Das Evangelium hat folgende Bezeichnungen:
Evangelium -von Jesus Christus, -des Reiches Gottes, -der Gnade.
* Züricher Bibel
END S.L.
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- R22: Die Regierungsform Gottes
Wir finden die Antwort in folgenden Bibelstellen* und ziehen Schlüsse unter #>, >, >.
BEGINN.
Viele Christen des neuen Bundes, stellen sich die Frage, wie
Gott in seinem Reich, jetzt und im kommenden Millenium regiert, herrscht und verwaltet. Hat Gott dazu keine, eine, oder mehrere
Organisationen bzw. Kirchen? An diesen Fragen, scheiden sich die Meinungen. Eine Meinung lautet: Gott herrscht in Pyramidenform, von oben nach unten und sie haben deshalb
ihre Kirchenorganisation nach diesem Muster aufgebaut.. Man findet auch Kirchen mit demokratischer Struktur, mit Wahlen usw. Andere wollen keine
derartige Organisation, sie lehnen jegliche Regierung ab. Aber was ist richtig? Die Bibel kann uns zeigen, was die richtige Regierungsform nach Gottes Willen für heute und für
später ist und wie viele Kirchen er hat.
- Die Regierungsgrundstruktur
Zuerst, wollen wir klären, ob Gottes Regierung pyramidenförmig strukturiert ist?
Die Pyramidenidee ging davon aus, dass Gott von oben nach unten herrscht. Dann,
abhängig von der Höhe der Pyramide, regieren Leute mit hohen Ämtern und unten sind die ganz Kleinen, das Fußvolk. Wie die Pyramide zeigt, kann unten nicht oben sein und
umgekehrt. Sie ist deshalb ein Symbol für Herrschaft.
Wir lesen davon in Galater 4/1: „So lange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich
in nichts von einem Sklaven, sondern er steht unter Vormündern und Haushaltern bis zu der vom Vater bestimmten Zeit. So waren auch wir, als wir unmündig waren den Naturmächten der Welt, wie Sklaven unterworfen.“ Der Galaterbrief redet hier
von der alten Ordnung Gottes, dem alten Bund.Vers 24 : “Das Bündnis, das zur Knechtschaft gebiert.“
Das heißt:
#1: >>> Die pyramidenartige Regierungsstruktur steht für den alten Bund der Knechtschaft.
#2: >>> Die Regierung Gottes im alten Bund ist nur auf die Obrigkeit von Statthaltern,
aufgebaut.
#3: >>> Der Gläubige gleicht einem Sklaven.
#4: >>> Die Herrschaft des alten Bundes ist nicht auf Christus, sondern auf die
Naturmächte der Welt, die durch das Gesetz Gottes als Statthalter fungiern, gegründet.
Nun wollen wir klären, auf was die Regierungsform des alten Bundes gegründet ist: Wir finden dies im Galaterbrief 3/23 : “Ehe aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt. . . .“
Man erkennt:
#5: >>> Die Regierung Gottes im alten Bund ist auf das Gesetz gegründet. (Die
Einsetzung des alten Bundes 5. Mose 4-30.)
Es ist allerdings, hinlänglich bekannt, dass die alte Ordnung vergeht : 3/11: „Wenn das
was vergeht, in Herrlichkeit ist, so ist noch viel mehr das was bleibt in Herrlichkeit.“Allerdings wenn jemand Christus nicht anerkennen, nicht lieben sondern
durch das Gesetz gerecht werden will, Gal. (keine Rechtschreibvorschläge)5/4 folgt:
#6: >>> Wer durch das Gesetz gerecht werden will, der fällt aus der Gnade. (neuer
Bund)
#7: >>> Der alte Bund ist im Verschwinden begriffen und damit die Regierungsgrundlagen
von 5.Mose.
#8: >>> Eine Kirche, die auf den alten Bund gegründet ist, ist nostalgisch und nicht von
Christus.
Das Symbol des neuen Bundes ist das Neue Jerusalem. Im zukünftigen Gottesstaat des
Milleniums, das Reich Gottes der Zukunft, wird diese heilige Stadt als Hauptquartier vom Himmel herabkommen, die Stätte, die Jesus heute bereitet, seine Braut. Offb.21/2: “Und
ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem vom Himmel herabkommen gerüstet wie eine Braut, die für ihren Mann geschmückt ist.“Wir lesen auch davon in Offb. 21/16:“.... Die Stadt bildet ein Viereck. Ihre Höhe ist wie Ihre Breite.....“ Weiter
heißt es dann, das in dieser Stadt der Thron Gottes und des Lammes ist und alle diejenigen, die ins Lebensbuch eingeschrieben sind. Vers 22/3. Von dieser Stadt, ist auch
schon im Galaterbrief die Rede GAL. 4/26 „. . . aber das Jerusalem droben ist eine
Freie.“ Sie ist hier als ein Symbol des neuen Bundes beschrieben.
Daraus lässt sich folgendes erkennen:
#9: >>> Die Braut Jesu, das Neue Jerusalem, in der und mit der
Jesus regieren wird, ist gebaut wie ein Kubus.
#10: >>> Der Kubus und alle die darin sind sind die Braut Christi.
#11: >>> Die Regierung Gottes basiert auf der Liebe zwischen Bräutigam und Braut.
#12: >>> Die Verhältnisse in seiner Kirche müssen denen des Neuen Jerusalem gleich
werden.
Lesen wir in der Offenbarung weiter Offb.22/5: “ . .denn Gott der Herr wird über ihnen
leuchten und sie werden herrschen in alle Ewigkeit. “Weiter heißt es in Offb.22/3:„:„ . . und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein.Und in Auff. 20/4: „Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und es wurde Ihnen das Gericht übergeben“.
Wir erkennen:
#13: >>> Gott leuchtet von oben, dadurch regiert er.
#14:>>> Der Vater und Christus haben ihren Thron im Kubus.
#15:>>> Die sich im Kubus befinden, haben ihren Thron darin.
#16:>>> Der Kubus herrscht als Gottes Regierung gemeinsam auf der Erde.
Erinnern wir uns nun an das, was Christus in Matth.23/11 sagte: „Wer von euch der
Größte ist, sei der Diener von allen.“ Er selbst hat das praktiziert, indem er seinen Jüngern
die Füße gewaschen hat: Johannes 13/12: “Als er Ihnen nun die Füße gewaschen
hatte, seine Kleider genommen und zu Tisch gesetzt hatte, sprach er:“ versteht ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und Ihr sagt es mit
Recht, denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so ist es auch eure Pflicht euch gegenseitig die Füße zu waschen.“
Also:
#17: >>> Gottes Regierung ist herrschen und dienen gleichzeitig.
Gottes Regierung in seiner Kirche
Der Kubus, der Tempel Gottes ist zur Zeit im Bau, Eph.2/19: „So seid ihr nun nicht
mehr Fremde und Beisassen, sondern Ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, aufgebaut auf dem Grund der Apostel und Propheten, wobei
Christus sein Eckstein ist, indem der ganze Bau zusammengefügt heranwächst, zu einem heiligem Tempel im Herrn, indem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist.“
Das zeigt uns:
#18: >>> Christus ist der Eckstein des Kubus.
#19: >>> Der Kubus ist jetzt im Bau.
#20: >>> Der Kubus wächst zur Einheit zusammen.
#21: >>> Kirchen mit Spaltungstendenzen sind nicht Gottes Kirche.
Nun wollen wir die Frage klären, wie es in seiner Kirche „Obrigkeiten“ gibt, Chefs
höhere und niedrigere Regierende.Dazu lesen wir im Epheserbrief von Gott dem Vater Ehp.4/6: “Ein Gott und Vater aller, der über allen, bei allen und in allen ist.“ Das
zeigt uns, dass Gott der Vater als Höchster über und in allen Gläubigen sein soll.Wenn er über allen ist, kann er natürlich auch bestimmen, was zu geschehen hat.Und das gilt auch
schon heute. Das ist klar:
#22: >>> Gott der Vater ist über und in allen er ist der Höchste und hat das letzte Wort.
Etwas weiter im Epheserbrief lesen wir über Christus Eph.4/10: „ Er ist es der
hinabgestiegen ist und über alle Himmel hinaufgestiegen ist, um alles mit seiner Gegenwart zu erfüllen. Und er hat die einen zu Aposteln bestellt, andere zu
Propheten andere zu Evangelisten, zu Hirten, zu Lehrern.“
Das zeigt uns, Christus hat jetzt schon Menschen zu seinem Dienst bestellt :
#23: >>> Christus bestellt vom Hirten bis zum Apostel alle Menschen mit Aufgaben.
#24: >>> Die Apostel haben die Hirten und Lehrer nicht bestellt, Christus hat sie bestellt.
#25: >>> Alle Ämter und Positionen werden von Christus eingesetzt.
#26: >>> Kirchenobere können ohne Auftrag von Christus niemandem in ein Amt ein /
absetzen.
#27: >>> Demokratisches wählen ist nicht die Regierungsform Gottes.
#28: >>> Ämterrotation ist nicht die Regierungsform Gottes.
Schon zu Lebzeiten von Christus hat er mit dem Einsetzen von Ämtern begonnen.
In Matth.16/18 sprach Christus zu Petrus: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will
ich meine Kirche bauen.......Ich will dir den Schlüssel des Reiches der Himmel geben, und was du auf Erden binden wirst, soll in den Himmeln gebunden sein, und was du
auf Erden lösen wirst, soll im Himmel gelöst sein.“
Das ist sehr viel Macht und Autorität.
#29: >>> Christus hat einen Menschen (Petrus) als Höchsten in seine Kirche
eingesetzt.
Nun kann man das neue Testament durchsuchen, so lange man will es wurde
keinNachfolger für Petrus eingesetzt. Auch für die anderen Apostel gab es keine Nachfolger.
#30: >>> Für die Apostel, gibt es keine Nachfolger, bis das Reich Gottes eingerichtet
wird.
#31: >>> Niemand darf sich Apostel nennen, diese Ämter sind längst vergeben.
Weiter lesen wir, indem Christus zu den Aposteln spricht, in Matth.12/28: “Ihr sollt
Richter sein über die 12 Stämme von Israel, in meinem Reich.“Johannes hat in einem Blick in die Zukunft gesehen, wie das aussieht : Offb.20/4 : “Ich sah Throne, und sie
setzten sich darauf, und es wurde ihnen das Gericht übergeben.“
Wie sieht es dann mit anderen Ämtern aus? Gibt es eine Machtstruktur, eine
Hackordnung? In Luk.19/10 ist von einem vornehmen Mann die Rede, der in ein fernes Land reiste, um sich sein Reich zu erwerben. Damit ist Christus gemeint, der in den
Himmel hinaufgefahren ist, sich sein Reich im Himmel erwirbt um dann bei seinem nächsten Kommen mit diesem, dem himmlischen Reich, zurückzukehren zur Erde. Vor
seiner Abreise, begann er schon, Menschen für sein zukünftiges Reich auszubilden. Vers 13:“ Er rief aber zehn seiner Knechte, gab Ihnen 10 Pfunde und sagte zu Ihnen:
Treibet Handel, während ich fort bin...“ Auf Christus bezogen bedeutet dies, er gibt Menschen ein Maß an heiligem Geist, seine Kraft, damit sie etwas damit machen,
überwinden, erzeugen, bewirken, Talente hervorbringen.Wegen dieses Leistungsprinzips, könnte man auf den Gedanken kommen, dass die Regierungsform Gottes der
Kapitalismus ist! Nein, falsch gedacht, den Gott belehrt uns in xxx: „hütet euch vor der Habsucht„und in Apg.20/35:“Geben ist seliger als Nehmen“.Und in der Bergpredigt
heißt es Matth.4/39: “Wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, dann halte ihm auch die Rechte hin.“ Wenn Christus wieder kommen wird, um sein Reich aufzurichten,
wird er nachsehen und fragen, was seine Knechte bewirkt haben und wird Ihnen ihren Lohn dafür geben. Vers 17: Recht so du guter Knecht, weil du im Geringen treu gewesen bist, sollst du über 10 Städte Macht haben.“Einige erhalten Macht über viele
Städte, andere erhalten Macht über wenige Städte. Weiter findet man in der Offenbarung einiges über die Überwinder, Offb.2/26: „Wer da überwindet und in meinen Werken beharrt, dem will ich Macht über die Heiden geben, und er wird sie mit einem
eisernen Stabe weiden, und wie die irdenen Gefäße zerschlagen, so wie auch ich Macht erhalten habe von meinem Vater und ich will ihm den Morgenstern geben.“
Das zeigt uns:
#32 >>> Gott erwartet Einsatz und Leistung.
#33>>> In der Regierung Gottes gilt das Leistungsprinzip verbunden mit Geben.
#34>>> Die Regierungsform Gottes ist kein Kapitalismus, keine Demokratie, kein
Kommunismus, und keine der KP ähnliche Struktur.
#35>>> Die Gott treu gebliebenen Überwinder erhalten im Reich Gottes Macht auf der
Erde.
#36: >>> Die Gott treu gebliebenen Überwinder erhalten im Reich Gottes Macht im
Universum.
#37: >>> Im Reich Gottes gibt es Ämter mit mehr und mit weniger Macht.
#38: >>> Die Überwinder erhalten Macht, weil sie das eigene Streben nach Macht
besiegt haben.
Bezieht man diese Erkenntnis auf die Erkenntnis #8 so sieht man eine Regierung, die so,
wie man es heute vielfach kennt von oben nach unten, in verschiedener Machtfülle vertikal erfolgt, gleichzeitig aber auch in die Breite, horizontal, mit Ebenen gleicher Macht und
Autorität. Über beiden Autoritätsstrukturen sind Christus und der Vater die Höchsten, die aber trotzdem gleichzeitig die Diener von allen sind. Die Worte Macht und Autorität haben
für viele Demokraten ein „Gschmäckle“ das nach NSDAP riecht. Wenn man als Christ das Wort Macht benützt, muss man gleichzeitig dazu sagen, dass Gott Liebe ist, und
Christus ein Held der Freiheit, er unterdrückt nicht, sondern hilft auf, reicht die Hand und ist voll Barmherzigkeit.
#39: >>> Die Regierungsform Gottes ist nicht totalitär.
Christus setzt sich über alle Machtstrukturen von Predigern und Seelsorgern in
Organisationen, die er selbst einmal eingesetzt hat, hinweg, indem er der Höchste von
allen sich direkt an den „kleinen“ Gläubigen wendet indem er sagt: „Ich bin der gute Hirte.“ Und auch direkt mit ihnen spricht: „Meine Schafe kennen meine Stimme“ Johannes10/3. Es kommt ja selten vor, dass ein Werksvorstand mit einem Arbeiter
spricht, aber Christus kümmert sich um die Sorgen seiner Schafe. Auch der Prophet Maleachi zeigt, was Gott vom kleinen Mann denkt und von denjenigen, die diesen bedrücken Mal. :3/5 : “Ich nahe mich euch zum Gericht und werde ungesäumt Zeuge
sein wider die Zauberer, wider die Ehebrecher wider die Meineidigen und wider die die dem Tagelöhner, der Witwe und den Waisen Gewalt antun und den Fremdling bedrücken. . .“
Das zeigt uns:
#40: >>> Christus ist objektiv und unparteiisch.
#41: >>> Christus kümmert sich um die Sorgen der „kleinen Leute“.
#42: >>> Christus erwartet von seinen Nachfolgern, dass sie ebenfalls objektiv und
liebevoll regieren lernen und die Diener von allen sein sollen.
Da taucht die logische Frage auf: „Wie ist es heute, wie viele Organisationen oder Kirchen
hat Gott heute? Die Antwort, finden wir beim guten Hirten in Johannes 10 : „Meine
Schafe folgen mir und ich führe sie heraus und es wird ein Hirt und eine Herde sein.“Dabei ist sind die Schafe als Christen zu verstehen, und der Schafstall ist eine
Organisation, oder Kirche. Das Wörtchen „wird“, deutet auf die Zukunft hin. Offensichtlich, ist der Schafstall, aus dem der gut Hirte das gute Schaf in einen anderen
Stall herausführt, für dieses gute Schaf, nicht der richtige Stall.
Wir erkennen:
#43: >>> Es gibt viele Organisationen oder Kirchen, aus denen Christus der gute Hirte,
seine Schafe herausführt, damit sie nicht von den Wölfen gfressen werden.
#44: >>> Christus führt seine Schafe in seinen, den einzig richtigen Stall.
#45: >>> Es gibt nur eine Kirche des neuen Bundes, dort ist Christus der Hirte.
Wir finden im NT in Röm.16/16 den Namen seiner Kirche :
#46: >>> Der Name seiner Kirche lautet: „Die Gemeinden Christi“.
Das zeigt uns klar,
#47: >>>Die Bezeichnug “Gemeinden Christi”, die Kirchen sind einzeln unabhägig, treten
aber gemeinsam auf.
#48: >>>Die Gemeinden Christi sind organisatorisch nicht zentral regiert .
#49: >>>Die Gemeinden Christi sind geistig zentral regiert .
Zusammenfassung: Die Regierungsform Gottes ist keine Pyramide sondern ein Kubus, sie ist kein System in irgend
einer bekannten Form. Es gibt nur eine Kirche des neuen Bundes, mit der richtigen Regierungsform, dorthin wird Christus alle seine Schafe zusammenführen zur Einigkeit.
ENDE
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